Paul Celan

Paul Celan, Leben, Kunst und Dichtung.

Buch Paul Celan Leben, Dichtung und Kunst

Sprache: Deutsch

ISBN: 9783737568470

Format: DIN A5 hoch

Seiten: 260

 

Man reicht die Hand zur Sprache, die man ergreift mit dem Händedruck des Schwaigens.

 

Celan. Leben, Dichtung und Kunst.

Jeder hat doch schon einmal etwas von Paul Celan gehört, das unterstelle ich einfach, zumal für jene, die etwas mit Lyrik zu tun haben. Aber wie immer beim Hören, man hört etwas Falsches und warum sollte es nicht gerade bei Paul Celan so sein, wo seine Gedichte ohnehin Schwierigkeiten bereiten? Seine Lyrik gehört zur Kunst, und das Besondere an Kunst ist, dass man, wenn man sie endlich begriffen hat, oder eine gute Interpretation erhalten hat, die ganze Schönheit begreift. Dieses ganze Nichterkennen, was fälschlich mit Hermetik abgetan wird, haben wir auch bei Hölderlin. Es werden Hölderlingedichte gelesen und interpretiert, ohne zu berücksichtigen, dass es sich um Philosophie handelt und ohne diese Kenntnis, diese Kunst nicht zum Vorschein kommt. Also die Philosophie trägt dazu bei, die Gedichte eher zu verdunklen. Was bei allen Lesern beleibt, ist der Grundgedanke von Kants KrV: „Was und wie viel kann Verstand und Vernunft, frei von aller Erfahrung, erkennen“? Und wenn ich etwas sagen darf zum Lesen von Gedichten, so ist dies im Sinne meines Werkes: Schwaigen&Nichtsz nicht so, dass ein Gedicht als Objektives erkannt werden muss, sondern ein Kunstwerk wird erst erscheinen, wenn es mit Röntgenblick, auf sein relatives Sein, lesbar wird. Das Leben eines Autors ist ständig Bestandteil seiner Arbeit, Teil der Interpretation und gehört zum Kontext.

Dieses Buch beinhaltet einen Überriss über sein Leben und sein Verhältnis zu Dichtung und Kunst. Ebenso will ich hiermit auf die Kunst hinweisen, dass ein Gedicht nicht nur nett und freundlich daherkommen muss, nicht das handwerkliche zählen muss, vielmehr auch das geistige um nicht zu sagen übergeistige, das metaphysische Denken beinhalten muss und kann. Aber, was hat der Autor mit seinem Werk zu tun? Ist in der Kunst, im Bild der Autor präsent?  Aber, wie steht es mit der Dichtung?

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Warum?

#LyrikmachtFREUDE

freudeautor

 

 

Warum?

Philosophieren seit Sokrates

 

 

Ein Ich existiert nicht,

für mich.

Mein Ich, ist nur eine missverstandene Bedeutung meines Sprachgebrauchs.

 

Ichwiderspruch.

Manfred H. Freude

 

Das Frontispiz

Titel des Buches:

SCHWAIGEN&NICHTSZ

Wider Ich

Denkbar bin ich, für mich.

Das Ich kennt mich nicht,

Das Ich existiert gar nicht.

Das Ich gibt es nicht.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

 

 

Impressum
Copyright: © 2013 Manfred H. Freude
Druck und Verlag: Epubli printed in Germany
Gestaltung des Umschlags © 2013 Simon Hallmann

Herausgeber: Manfred H. Freude

ISBN 978-3-

Alle Rechte, auch das des auszugsweisen Nachdrucks, der auszugsweisen oder vollständigen Wiedergabe, der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen und der Übersetzung vorbehalten.

 

Die Wiedergabe der Texte des gesamten Werkes oder Teile daraus ist ohne vorherige Zustimmung des Autors nicht gestattet. Abschreiben…

Ursprünglichen Post anzeigen 17.483 weitere Wörter

Robert Frost

Whose woods these are I think I know.
His house is in the village, though;
He will not see me stopping here
To watch his woods fill up with snow.

My little horse must think it queer
To stop without a farmhouse near
Between the woods and frozen lake
The darkest evening of the year.

He gives his harness bells a shake
To ask if there is some mistake.
The only other sound’s the sweep
Of easy wind and downy flake.

The woods are lovely, dark and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,
And miles to go before I sleep.

Kommunikationsartefakte Kalkül und Artefakt.

 

Die Sprache, nicht das Sprechen, sondern Reden und das Abgeben von Lautbuchstaben selbst, sind ein Kalkül. Worüber gesprochen wird und Art und Ziel der Dialektik gehören nicht zum Kalkül. Kalkül nenne ich hierbei einen durch Regeln annähernd beschriebenen Apparat, mit welchem kalkuliert werden kann. Sprache muss berechenbar sein. Begründend hierzu wird auch die Beschreibung eines Kalküls „Kalkül“ genannt. Was wir aber berechnen, muss nicht immer aufgehen. Wir stellen im Sprechen das Ergebnis hin und erwarten hierzu eine Rechenformel. Es kommt aber nicht auf die Aufgabe, noch auf das Ergebnis an. Vielmehr richtet sich das Ergebnis nach dem gesamten Kontext. Der Prozesscharakter zeigt sich von vorneherein im Denken. Wir beschreiben lediglich noch den Vorgang einer Lösung.

Das Sprechen eines Satzes ist ein Artefakt, wie jede Schrift und Sprache ein Artefakt ist. Wir können den Satz erkennen, wofür er gemacht wurde. Der Satz ist ein absichtlich modifiziertes Werkzeug. Der Akteur hat die Absicht, dass ein Akteur zu einem späteren Zeitpunkt die Absicht erkennt, dass die Eigenschaften des Satzes absichtlich modifiziert wurden. Der Schriftsteller oder der Sprecher will das sich die Menschen erinnern, der Dichter will mit seinem Werk etwas erreichen. Es schließt den Akt der Kommunikation ein. Indem der Dichter dem Leser die Worte in den Mund legt, spricht er dessen Sprache. Am Satz ist zu erkennen, wozu er gemacht wurde. Absicht ist zu erkennen und zwar eine Implizite. Der Leser reagiert, dass er zu einem späteren Zeitpunkt erkennt, dass die Eigenschaften vom Dichter, absichtlich modifiziert wurden als ein kommunikativer, sozialer Effekt. Das ein Satz bewusst gemacht wird ist unbestritten. Demgegenüber stehen direkte Nonsenssätze, die sozusagen unbearbeitet dahergeplappert sind. Die Sprache wird benutzt als ein Instrument ein Werkzeug, nicht als ein natürliches, als ein Artefakt, als ein absichtlich modifizierter Satz, der vom Rezipienten auch als solcher erkannt wird oder als ein Non Artefakt, man sagt etwas, weiß aber selbst nicht, was man redet, noch kann ein anderer etwas mit dem Gesagten anfangen. Es hat den Charakter als hätte man mit den Worten gewürfelt. Der Satz ist ein Artefakt in, sofern er ein Instrument ist, mit dem gehandelt werden kann. Der Satz ist ein absichtlich modifiziertes Werkzeug. Der Dichter hat die Absicht, dass ein Rezipient zu einem späteren Zeitpunkt erkennt, dass die Eigenschaften des Gedichtes, absichtlich modifiziert wurden, damit das Gedicht einen kommunikativen, sozialen Effekt erzielt. Der Dichter will mit seinem Gedicht etwas erreichen, indem er es herstellt, er will ebenfalls erreichen, dass sich Menschen daran erinnern, dass er das Gedicht hergestellt hat. Anhand des Gedichtes ist zu erkennen, wozu es gemacht wurde.

 

Bomb – Poem by Gregory Corso

Budger of history Brake of time You Bomb
Toy of universe Grandest of all snatched sky I cannot hate you
Do I hate the mischievous thunderbolt the jawbone of an ass
The bumpy club of One Million B.C. the mace the flail the axe
Catapult Da Vinci tomahawk Cochise flintlock Kidd dagger Rathbone
Ah and the sad desparate gun of Verlaine Pushkin Dillinger Bogart
And hath not St. Michael a burning sword St. George a lance David a sling
Bomb you are as cruel as man makes you and you’re no crueller than cancer
All Man hates you they’d rather die by car-crash lightning drowning
Falling off a roof electric-chair heart-attack old age old age O Bomb
They’d rather die by anything but you Death’s finger is free-lance
Not up to man whether you boom or not Death has long since distributed its
categorical blue I sing thee Bomb Death’s extravagance Death’s jubilee
Gem of Death’s supremest blue The flyer will crash his death will differ
with the climbor who’ll fall to die by cobra is not to die by bad pork
Some die by swamp some by sea and some by the bushy-haired man in the night
O there are deaths like witches of Arc Scarey deaths like Boris Karloff
No-feeling deaths like birth-death sadless deaths like old pain Bowery
Abandoned deaths like Capital Punishment stately deaths like senators
And unthinkable deaths like Harpo Marx girls on Vogue covers my own
I do not know just how horrible Bombdeath is I can only imagine
Yet no other death I know has so laughable a preview I scope
a city New York City streaming starkeyed subway shelter
Scores and scores A fumble of humanity High heels bend
Hats whelming away Youth forgetting their combs
Ladies not knowing what to do with their shopping bags
Unperturbed gum machines Yet dangerous 3rd rail
Ritz Brothers from the Bronx caught in the A train
The smiling Schenley poster will always smile
Impish death Satyr Bomb Bombdeath
Turtles exploding over Istanbul
The jaguar’s flying foot
soon to sink in arctic snow
Penguins plunged against the Sphinx
The top of the Empire state
arrowed in a broccoli field in Sicily
Eiffel shaped like a C in Magnolia Gardens
St. Sophia peeling over Sudan
O athletic Death Sportive Bomb
the temples of ancient times
their grand ruin ceased
Electrons Protons Neutrons
gathering Hersperean hair
walking the dolorous gulf of Arcady
joining marble helmsmen
entering the final ampitheater
with a hymnody feeling of all Troys
heralding cypressean torches
racing plumes and banners
and yet knowing Homer with a step of grace
Lo the visiting team of Present
the home team of Past
Lyre and tube together joined
Hark the hotdog soda olive grape
gala galaxy robed and uniformed
commissary O the happy stands
Ethereal root and cheer and boo
The billioned all-time attendance
The Zeusian pandemonium
Hermes racing Owens
The Spitball of Buddha
Christ striking out
Luther stealing third
Planeterium Death Hosannah Bomb
Gush the final rose O Spring Bomb
Come with thy gown of dynamite green
unmenace Nature’s inviolate eye
Before you the wimpled Past
behind you the hallooing Future O Bomb
Bound in the grassy clarion air
like the fox of the tally-ho
thy field the universe thy hedge the geo
Leap Bomb bound Bomb frolic zig and zag
The stars a swarm of bees in thy binging bag
Stick angels on your jubilee feet
wheels of rainlight on your bunky seat
You are due and behold you are due
and the heavens are with you
hosanna incalescent glorious liaison
BOMB O havoc antiphony molten cleft BOOM
Bomb mark infinity a sudden furnace
spread thy multitudinous encompassed Sweep
set forth awful agenda
Carrion stars charnel planets carcass elements
Corpse the universe tee-hee finger-in-the-mouth hop
over its long long dead Nor
From thy nimbled matted spastic eye
exhaust deluges of celestial ghouls
From thy appellational womb
spew birth-gusts of of great worms
Rip open your belly Bomb
from your belly outflock vulturic salutations
Battle forth your spangled hyena finger stumps
along the brink of Paradise
O Bomb O final Pied Piper
both sun and firefly behind your shock waltz
God abandoned mock-nude
beneath His thin false-talc’s apocalypse
He cannot hear thy flute’s
happy-the-day profanations
He is spilled deaf into the Silencer’s warty ear
His Kingdom an eternity of crude wax
Clogged clarions untrumpet Him
Sealed angels unsing Him
A thunderless God A dead God
O Bomb thy BOOM His tomb
That I lean forward on a desk of science
an astrologer dabbling in dragon prose
half-smart about wars bombs especially bombs
That I am unable to hate what is necessary to love
That I can’t exist in a world that consents
a child in a park a man dying in an electric-chair
That I am able to laugh at all things
all that I know and do not know thus to conceal my pain
That I say I am a poet and therefore love all man
knowing my words to be the acquainted prophecy of all men
and my unwords no less an acquaintanceship
That I am manifold
a man pursuing the big lies of gold
or a poet roaming in bright ashes
or that which I imagine myself to be
a shark-toothed sleep a man-eater of dreams
I need not then be all-smart about bombs
Happily so for if I felt bombs were caterpillars
I’d doubt not they’d become butterflies
There is a hell for bombs
They’re there I see them there
They sit in bits and sing songs
mostly German songs
And two very long American songs
and they wish there were more songs
especially Russian and Chinese songs
and some more very long American songs
Poor little Bomb that’ll never be
an Eskimo song I love thee
I want to put a lollipop
in thy furcal mouth
A wig of Goldilocks on thy baldy bean
and have you skip with me Hansel and Gretel
along the Hollywoodian screen
O Bomb in which all lovely things
moral and physical anxiously participate
O fairylike plucked from the
grandest universe tree
O piece of heaven which gives
both mountain and anthill a sun
I am standing before your fantastic lily door
I bring you Midgardian roses Arcadian musk
Reputed cosmetics from the girls of heaven
Welcome me fear not thy opened door
nor thy cold ghost’s grey memory
nor the pimps of indefinite weather
their cruel terrestial thaw
Oppenheimer is seated
in the dark pocket of Light
Fermi is dry in Death’s Mozambique
Einstein his mythmouth
a barnacled wreath on the moon-squid’s head
Let me in Bomb rise from that pregnant-rat corner
nor fear the raised-broom nations of the world
O Bomb I love you
I want to kiss your clank eat your boom
You are a paean an acme of scream
a lyric hat of Mister Thunder
O resound thy tanky knees
BOOM BOOM BOOM BOOM BOOM
BOOM ye skies and BOOM ye suns
BOOM BOOM ye moons ye stars BOOM
nights ye BOOM ye days ye BOOM
BOOM BOOM ye winds ye clouds ye rains
go BANG ye lakes ye oceans BING
Barracuda BOOM and cougar BOOM
Ubangi BOOM orangutang
BING BANG BONG BOOM bee bear baboon
ye BANG ye BONG ye BING
the tail the fin the wing
Yes Yes into our midst a bomb will fall
Flowers will leap in joy their roots aching
Fields will kneel proud beneath the halleluyahs of the wind
Pinkbombs will blossom Elkbombs will perk their ears
Ah many a bomb that day will awe the bird a gentle look
Yet not enough to say a bomb will fall
or even contend celestial fire goes out
Know that the earth will madonna the Bomb
that in the hearts of men to come more bombs will be born
magisterial bombs wrapped in ermine all beautiful
and they’ll sit plunk on earth’s grumpy empires
fierce with moustaches of gold

Wunden des Daseins

 

ISBN: 9783737514392

Format: DIN A5 hoch

Seiten: 56

 

 

Blind und sprachlos

Ein Wrack selbst –

Fraß ich, während ich schwieg,

das Leben auf.

 

Aus Wunden des Daseins

 

 

 

 

https://www.epubli.de/shop/buch/Wunden-des-Daseins-Manfred-H-Freude-9783737514392/40925

 

 

Wunden des Daseins
Von den beladenen Schultern hängen
Arme schwer wie auf Leid
Die Tragik des Lebens herab.
Von allen barmherzigen Flügeln
Dringt Einigkeit, Recht, Freiheit
Vom Haupthaar her
Auf die vom Herzen beschwerte Brust.
Herzblut, Leben, wann strömst du wieder
Die Felsen herab mit Donnerkraft
Zum Meer
Und allen Strömen dieser Erde?
Wolken drohen über dir
Verstummt und versteinert, im Schlag
Scheppern verletzte Herzen.

 

Ansteigender Bocksgesang


Diese Dichter, Reimschmiede und Meistersänger immer und alles Einschicken zu allen Dionysienfesten, dass man mit schwarzer Tinten einen Schwarzen beschreibt oder mit einem Stern einen Juden markiert, so wie ein Kalb an beiden Ohren ganze Tabellen von Fettanteilen trägt, diese Dichter, Reimer. Das Versaute, das anfängt zu lieben, mit Gauner- und Matrosensprache.

In der Morgendämmerung glüht der Himmel rot vom Blut, das von weit herüberscheint.

Mit offenen Armen reißt es mir das Herz aus dem Leib und meine Beine zerfezt vom Hass.

Noch ist alles dunkel, die Morgenröte hat noch nicht aufgeflammt.

Humanismus, Nazizeit und Genmanipulation. Noch sind wir dem Nazizeitalter nicht entwachsen.

Unter der Decke, diesen Gestank von Blut und Scheiße verborgen. Wenn du cool sein willst, sage einfach du wärst tot. Alles Heilige ist die Sonne aber sie dringt nur sehr selten in Arschlöcher. Nur mein Korn soll wachsen ohne Spreu und eure Ernte soll verrotten.